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12 von 12 im September - Kaffee, Kanada und Jetlag

Autorenbild: Lydia SCHMELZER-OFENSTEIN
Lydia SCHMELZER-OFENSTEIN
12. Sept.
2 Min. Lesezeit
Dreiteilige Collage: Skyline am Wasser Vancouver, Werbeschild für Maple-Drinks und Trans-Canada-1-Schild; darunter Mein 12. September in 12 Bildern



Mein 12 von 12 im September kommt diesmal nicht aus Düsseldorf, sondern aus Kanada. Daher verspätet – Jetlag, kein Kaffee und WLAN-Probleme.


Wir haben geplant, gebucht, umgeplant, wieder geplant und wahrscheinlich jede Straße zwischen Vancouver und den Rockies mindestens einmal auf Google Maps gesehen. Jetzt reicht’s mit der Theorie: Willkommen British Columbia.


Düsseldorf – Vancouver: Neun Stunden Zeitverschiebung, ein ziemlich langer Reisetag in den Knochen – und vermutlich eine innere Uhr, die noch nicht ganz verstanden hat, wo wir eigentlich sind. Viel Zeit, ihr das in Ruhe zu erklären, bekommt sie allerdings nicht. Denn unser erster richtiger Tag in Kanada ist direkt gut gefüllt und ziemlich genau durchgetaktet: Frühstück, ein Spaziergang zu den ersten Vancouver-Hotspots und anschließend beginnt unsere Rundreise Richtung Harrison Hot Springs.


Wie viel Ayurveda zwischen Jetlag, kanadischem Frühstück und Roadtrip tatsächlich übrig bleibt, werden wir sehen. Der Kaffee jedenfalls ist fest eingeplant.



Wasserflugzeuge am Steg Burrad Landing Vancouver, Wald und Bergen bei klarem Himmel.

7:00 Uhr: Guten Morgen Vancouver! Erstmal Tageslicht und viel frische Luft tanken, um dem Jetlag entgegenzuwirken. Mal sehen, ob es hilft.

Weiße Tasse mit schaumigem Kaffee und Löffel neben einem Wasserglas im Café, unscharfer Hintergrund.

Ein Café hatte zum Glück schon geöffnet. De Dutch – mit Ausblick auf Berge und Wasser. Beim Beobachten der ersten Wasserflugzeuge habe ich mir ausnahmsweise eine kleine Portion Koffein gegönnt. Soooo gut!



Frühstücksschüssel mit Porridge und Erdbeeren auf Restauranttisch, daneben Kaffeebecher, Wassergläser und Saucenflasche mit Etikett.

Beim Frühstück blieb ich dann doch beim Ayurveda: Kein kanadisches Frühstück mit Speck und Ahornsirup, sondern ein ganz simples Porridge. Ein bisschen Ayurveda darf mit auf die Reise.




Dampfausstoß aus einer Steam Clock in Gastown Vancouver. Laternen mit Blumen, Gebäude im Hintergrund, sonnige Stadtstimmung.

Sightseeing am Morgen geht auch noch. Steam Clock in Gastown angeschaut und weiter gehts.



In einer Bäckerei liegen glänzende Croissants und Brote auf Regalen; Schild mit Chocolate croissant.

Ich kann nicht widerstehen: In Gastown haben wir NELSON the SEAGULL entdeckt. Frisches Brot, Gebäck und jede Menge andere Leckereien – einfach weitergehen war keine Option. Also noch ein warmes Getränk und ein bisschen dem morgendlichen Treiben in Gastown zuschauen.



Kaffee mit Zimt auf Holztisch, daneben braune Tüten mit Aufdruck CHAI/BAKING; gemütliche Café-Atmosphäre.

Ein exzellenter Chai Latte, ein bisschen Reiseproviant und natürlich eine Gewürzmischung. Nicht, dass ich nicht schon genug Gewürze hätte. Aber bitte: Hier muss man doch zuschlagen, oder?!



Verkehrsschilder an einer grünen Straße: TO, Trans-Canada 1, British Columbia, vor Bäumen im Hintergrund.

Jetzt beginnt unsere Rundreise BC. Am 12. September gehts es von Vancouver nach Harrison Hot Springs.



Rotes Fort-Langley-Banner an Laterne im Grünen, mit Fluss- und Baumgrafik sowie Fischen; oben indigener Schriftzug.

Kurzer Zwischstopp in Fort Langley. Ein wunderschöner kleiner Ort. Lohnt sich auf jeden Fall.



Kürbisstand auf dem Wochenmarkt mit orangefarbenen und weißen Kürbissen, Preisschildern und Besuchern unter Zelten.

An Farm-Shops und Bauernmärkten komme ich sowieso nur schwer vorbei. Und im Herbst, meiner absoluten Lieblingsjahreszeit, erst recht nicht. Pumpkin & Co. sei Dank.



Gelbes Schild mit Bärenzeichnung und Spraydose: YUKON MAGNUM, BEAR SPRAY HERE.

Wir haben lange überlegt, ob wir wirklich Bären-Spray kaufen sollen. Nachdem es uns aber bereits in mehreren Hotels für unsere geplanten Wanderungen empfohlen wurde: sicher ist sicher. Also ab ins Reisegepäck – und unterwegs griffbereit am Gürtel. Wir hoffen allerdings sehr, dass wir es nie brauchen werden.




Graue Bigfoot-Statue im Freien vor Gehweg, Gras und Bergen; wirkt rau und wild.

Angekommen in Harrison Hot Springs – und an einem kommt man hier definitiv nicht vorbei: dem Sasquatch, bei uns eher bekannt als Bigfoot. Er begegnet einem hier wirklich an jeder Ecke. Ob wir ihm bei einer unserer Wanderungen auch noch in weniger steinerner Form begegnen? Ich werde berichten …




Ruhige Berglandschaft mit blauem See, dunklen bewaldeten Hügeln und schneebedeckten Gipfeln unter bewölktem Himmel.

Hier endet der 12. September mit dieser traumhaften Abendstimmung im Sasquatch Provincial Park. Der Kaffee hat einen guten Job gemacht, auch wenn der Jetlag sich diesmal erstaunlich länge hält. Für unseren ersten richtigen Tag in Kanada haben wir jedenfalls schon ziemlich viel untergebracht.


Ach übrigens: Noch mehr Einblicke in ganz unterschiedliche 12. September gibt's wie immer bei "Draußen nur Kännchen". Einfach mal vorbeischauen und durchstöbern.


Alles Liebe

Lydia

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